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Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP, TI) reist vom 23. bis 30. Juli 2013 nach Uruguay, Argentinien und Chile.
Die Reise beginnt in Montevideo, wo Präsident Lombardi unter anderem Senatspräsident Danilo Astori, den Präsidenten des Repräsentantenhauses German Cardoso sowie Staatschef José Mujica Cordano für Gespräche treffen wird. Am 24. Juli wird Ständeratspräsident Lombardi die Schweizer Kolonie in Nueva Helvetia (Departement von Colonia) besuchen.
Bei den Gesprächen geht es in erster Linie um die bilateralen Beziehungen sowohl auf politischer wie auch auf wirtschaftlicher Ebene. Geplant sind ebenfalls Gespräche zum Stand der Diskussionen über ein mögliches Freihandelsabkommen EFTA-Staaten und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay, Venezuela).
Vom 25. bis 27. Juli wird Ständeratspräsident Lombardi in Buenos Aires unter anderem Gespräche mit Amado Boudou, Präsident des Argentinischen Senats und Vizepräsident der Nation sowie mit dem argentinischen Aussenminister Héctor Timerman und mit Daniel Filmus, Präsident der aussenpolitischen Kommission des Senats führen. Ferner wird Präsident Lombardi vom Stadtparlament von Buenos Aires empfangen und eine Rede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung zur päpstlichen Schweizer Garde im Palacio San Martin, das zum Aussenministerium gehört, halten.
Im Vordergrund der Gespräche stehen auch hier die bilateralen Beziehungen, unter anderem die Verhandlungen über ein neues Doppelbesteuerungsabkommen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Über das erwähnte Freihandelsabkommen EFTA-Mercosur sollen ebenfalls Gespräche geführt werden.
Am 28. Juli wird Ständeratspräsident Lombardi in Santiago de Chile ankommen, wo am 29. Juli unter anderem Gespräche mit Senatspräsident Jorge Pizarro, mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses Edmundo Eluchans und mit Aussenminister Alfredo Moreno Charme auf dem Programm stehen.
Bilaterale Themen stehen im Vordergrund der Gespräche. Nebst den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen stehen spezifische Themen zur Diskussion, wie zum Beispiel das Rückübernahme- und Rechtshilfeabkommen, die Zusammenarbeit im Bereich Klimawandel und Wasser und die wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Der Ständeratspräsident wird anlässlich seiner Reise von Herrn Claudio Fischer, Chef internationale Beziehungen der Bundesversammlung begleitet.
Bern, 22.   Juli 2013 Parlamentsdienste